"Wahnsinn!"

16. Juli 2009

Ganz Berlin war im Glückstaumel. Der Ku’damm, der Rankeplatz, der Tauentzien und das Kranzlereck, ja, man kann ohne Übertreibung behaupten: Ganz West-Berlin war eine Partymeile! Die Gegend um den Kurfürstendamm war wohl die größte Tanzfläche Europas geworden. Immer wieder hörte man den Ausruf: „Wahnsinn!“. Die Grenzöffnung mit der Freude der Menschen aus Ost und West an diesem Abend und den nächsten Tagen (…) kann man wirklich nur kurz und bündig mit dem hunderttausendmal gerufenen: „Waaahnsinn!“ beschreiben. (..)

H.E.


Vom Anhalter Bahnhof zum Brandenburger Tor

16. Juli 2009

Am nächsten Tag, völlig müde vom langen Fernsehen, fuhr ich nach der Arbeit vom Anhalter Bahnhof zum Brandenburger Tor und kletterte dort auf die Mauer und freute mich einfach nur, dass ich diesem Bauwerk auf dem Kopf herumtrampeln konnte. (…)

Ich konnte mich nur freuen und lief wie ein Honigkuchenpferd immer grinsend und fast schwebend und emotional völlig überdreht durch die Straßen. Und wenn man sich so umguckte, es schien fast allen Menschen in der Stadt so zu gehen. (…)

H.R.


Trabbis vor Aldi

16. Juli 2009

Die übergroße Freude und diese Gefühl „wir sind ein Volk“ werde ich im Leben nie vergessen. In den darauf folgenden Wochen war Berlin im Ausnahmezustand. Bei Aldi waren die Regale leergefegt, alle großen Supermärkte hatten lange geöffnet und verkauften Lebensmittel. (…)

Die ganze Stadt roch nach Trabbibenzin und Braunkohle und ich ging nur noch einkaufen, wenn es sich gar nicht mehr aufschieben ließ. Die Geschäfte waren nämlich so voll, dass man oft draußen stehen und warten musste bis zehn Menschen das Geschäft verließen, damit zehn neue rein konnten.

(…) M.T.


Alle guten Dinge sind drei

16. Juli 2009
DSC01322 Auf unserem Schulfest am 4.7.2009 nutzten Kinder, Eltern und Gäste die Möglichkeit, sich mit ihrem Handabdruck auf unserem dritten Dominostein zu verewigen.
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